Gauner, Lumpen und Halunken
Lästerlieder und Pintenballaden
Gauner, Lumpen und Halunken gaben am Abend des 12.12.25 auf der Bühne des Nostalgiemuseums in Okel den Ton an. Das Quartett vom WILDEN HONIG hat auf amüsante Weise die überwiegend skurrilen Verse des Schriftstellers und Malers Fritz Grashoff vorgetragen.
Auf den Freitagabend Krimi musste an diesem Abend niemand verzichten. Die Reise um die Welt war dramatisch, erotisch, durchtrieben, schaurig, lustig. Begegnungen in Hamburg, Paris, Mexiko, Kansas. Berichtet wurde vom Schicksal leichter Mädchen und ihren Freiern. Gespucktes Gift. Blutigen Messerstichen. Es gab exklusive kulinarische Empfehlungen, wie das Risotto aus den Königsgräbern der 6. Dynastie oder der eingesalzenen Finger begnadeter Virtuosen. Jürgen Puls hat in die Kiste seiner Schauspielkunst gegriffen und stellte die unterschiedlichen Charaktere vortrefflich nach.
Neu dabei und der vierte der Gruppe ist Bernd Eggers. Mit seiner Ausstrahlung, seinem Spiel am E-Piano und am Akkordeon spielte er sich in die Herzen des Publikums. Alte Bekannte sind die weiteren Vortragenden Wilfried Stüven und Andreas Hein-Köcher. Ihre sonore Stimme passte gut ins Metier. Dazu überzeugte Andreas Hein-Köcher mit seinem Gitarrenspiel.
Wir empfingen unsere Gäste in der stimmungsvoll hergerichteten Klönstuv, die sich an diesem Abend in eine Hafenkneipe verwandelte. Tischdecken gab es keine. Dafür aber Segelschiffe, Schiffskanonen, Messingkerzenleuchter und Stumpenkerzen auf blanken Holztischplatten. Alles in allem eine höchst vergnügliche und beschwingte Premiere mit den Darstellern Jürgen Puls, Wilfried Stüven, Andreas Hein-Köcher und Bernd Egger. Allesamt mit Freude und Spaß in ihrer Freizeit dabei! So wie wir und unser ehrenamtliches Team, das wieder für einen rundum genussvollen Abend gesorgt haben.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vier "Halunken" für diese wunderbare Inszenierung und wünschen ihnen viele amüsante Auftritte im Jahr 2026!