Freitag, 28. Februar 2020

Beginn: 19.30 Uhr

Dauer: ca. 90 min.

Eintritt: Stille Kollekte in den Hut

 

immer SCHÖN denken ...

Eine Lesung mit der Lizenz zum Lachen

 

Der Syker Amateurschauspieler, Schreiber und Sprecher Jürgen Puls und der Bremer Romanautor Wilfried Stüven haben ihre erste gemeinsame Lesung produziert. Musikalisch unterstützt von Andreas Hein-Köcher aus Achim, werden sie Prosatexte und Lyrik des Kabarettisten, Bühnen- und Romanautors Friedhelm Kändler vortragen:

 

Wowo ist die Frage zur Antwort des Dada, sagt der deutsche Dichter und Bühnenautor Friedhelm Kändler.

 

Einzig wahr ist, was war. Alles andere wirrt. Darin liegt die Logik des Wowo, dessen wesentlicher Vertreter Kändler ist. Ein heiterer Vortrag mit einer Auswahl seiner Gedichte und Prosatexte, der Sie in schmunzelndes Erstaunen, wenn nicht in Verwirrung, versetzen wird. Die oft überraschenden Wortspiele sind gekennzeichnet durch dadaistisches Spiel mit Wörtern, Buchstaben, Textformen und scheinbaren Inhalten.

 

Mal um die Ecke gedacht, mal um die Kurve, mal eher vergnüglich, in Form und Reim dargeboten, dann wieder nachdenklich oder schlicht erfreulich absurd – Kändlers Texte zeichnen sich durch das meisterliche Spiel mit der Sprache aus, durch seine eigenwillige Beobachtung unserer Welt und ihrer Widersprüche, wobei Verständnis, ein Schmunzeln und gern auch eine Drehung der Moral mitschwingen, nur dann und wann bleibt es ausweglos. Das ist durchaus beabsichtigt ...

 


Jürgen Puls, Jahrgang 1946, ist seit 1992 Amateurschauspieler. Zahlreiche Auftritte im Bremer theaterIMprovisorium, bei der Speicherbühne Bremen, der Verdener Allerbühne und bei den Verdener Domfestspielen. Er ist in verschiedenen Videoclips zu sehen, beteiligt sich an szenischen Lesungen des Kulturhauses Walle und dient als Off-Stimme bei mehreren Theaterstücken. Zudem schreibt er selbst Theatertexte und teils skurrile Kurzgeschichten. Hinzu gekommen ist die Produktion und Durchführung von öffentlichen Lesungen mit eigenen und fremden Texten.

 

Wilfried Stüven, Jahrgang 1953, spielt seit 2010 im Ensemble der Speicherbühne Bremen, Mitwirkung bei verschiedenen Chorprojekten, 2013/14  Manuskript „Im Schatten der Schwebefähre“ Roman, 2014/15: Manuskript "Wattengel" Roman, 2016: Wattengel®-Werkstatt, seit 2016: div. Komparsenrollen bei Filmproduktionen, 2016/17: Manuskript „Roter Mohn verblasst nicht, 2019: Manuskript „Blind Date mit Agnes“ (Arbeitstitel), Verlagsreise nach Kreta auf den Spuren von „Roter Mohn verblasst nicht.“ mit Lesungen an den Originalschauplätzen, Teilnahme am 6. Griechisch-Deutschen Lesefestival in Paleochora/Kreta